Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]
ich weiß nicht was ich tun soll....

Hallo.

Ich weiß ja nicht wies euch geht, aber mir gehts nicht so gut. Zumindest im Moment grad nicht. Hat heut ja eigentlich ganz chillig angefangen. Dann gings mit nem Sonnenstich weiter. Jetzt sitz ich hier und es könnte mir besser gehen. Ich könnte mich zum Beispiel auf das kommende Wochenende freun. Tu ich aber nicht, obwohl ich mich vorhin noch sehr gefreut hab. Aber seit vorhin sind ja auch schon wieder einige Stunden vergangen.
Was hat sich seitdem schon geändert? Meine Stimmung, sonst eigentlich nichts. Ich denke zu viel nach in letzter Zeit. Ich könnte dies auf jeden Fall sinnvoller nutzen als ich es tu. Ich könnte mir mehr Gedanken machen über meine schulischen Leistungen. Tu ich aber nicht. Ich könnte mir mehr Gedanken machen über meine Zukunft. Tu ich aber nicht. Worüber denk ich denn dann nach? Über IHN. Über den einen und den anderen und ich weiß nicht was ich tun soll.

Ich schrieb heute schon einmal: I don't wanna have to make a decision.
Und es ist wirklich so. Vielleicht liegts auch daran, dass ich einfach nicht in der Lage bin für mein Leben selbst einzustehn. Vielleicht ist mein Hirn noch Kleinkind und kann sich auf Veränderungen und Verantwortung nicht einstellen.

Verantwortung.
Das ist das Wort was meine momentane Gefühlslage ganz gut beschreibt. Ich möchte wahrscheinlich einfach nur nich die Verantwortung für meine Taten auf mich nehmen müssen. Aber das muss ich natürlich, da führt kein Weg dran vorbei. Aber ich fühle mich wirklich nicht in der Lage, das zu tun. Ich KANN einfach nicht die Verantwortung DAFÜR übernehmen. Ich kann doch auch nicht wirklich alles schuld sein, oder?
Ich kann doch nicht wegschmeißen, was ich so lange aufrechterhalten habe.
Ich kann doch nicht wegschmeißen, was ich so geliebt habe.
Ich kann doch nicht wegschmeißen, was nun schon so lange andauert.
Ich kann doch nicht...
Aber ich sollte. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Ich bin die Jenige, die auf der Bühne ihren Text vergisst und ihn zugeflüstert bekommen muss. Ich bin die Jenige, die mit zu viel von allem nicht umgehen kann. Und mit zu wenig erst recht nicht. Vor allem aber bin ich die Jenige, die es einfach nicht beenden kann. Oder nicht möchte.

Dabei weiß ich doch im Grunde gar nicht, was ich möchte.
Das ist auch schon gleich das nächste Problem. Ich weiß nicht was ich will. Ich weiß nicht, was gut für mich ist und vor allem weiß ich nicht, was das kleinere Übel ist. ER oder ohne IHN? Alleine oder zu zweit allein? Verlassen oder verlassen sein? Ich schrieb heute schon einmal: I don't wanna have to make a decision.
Ich kann es einfach nicht.
Ich will IHM nicht das Herz brechen. Aber andererseits halt ich es einfach nicht mehr aus. Und dann ist da die Frage ob ich es überhaupt noch will. Ob ich nicht schon vor langem mit der ganzen Sache abgeschlossen habe. Ob mein Herz sich nicht schon entschieden hat.. für jemand anderen. Für IHN. ER ist da für mich. ER ist es, an den ich so verzweifelt denken muss. Und dann ist sie da. Sie will mir ja nur helfen. mit IHR kann ich reden. Naja das hab ich auch schon oft gedacht und hinterher war ich dann das Arsch. Aber bei ihr ist das anders. Sie sagte mir, es sei auffällig. Auffällig wie ER sich mir gegenüber verhält. Ich finde andere Dinge auffällig. Finde auffällig, wie ER mich ansieht und was ER immer dort stehn hat. Ich will es nicht aber mein Herz bezieht alles auf mich. Ich kann doch nichts dafür...

Wir streiten uns seit langem schon nur noch. Ich mag nicht mehr. Ich hab da keine Kraft für. Ich kann doch nicht immer alles versuchen und tun und machen und dann kommt sowas... Ich mag das nicht mehr haben. Aber beenden kann ich es auch nicht. Und jetzt? Scheiß Situation. Scheiß Leben mittlerweile. Keine Zukunft weil alles schief hängt und schief geht und sowie alles verdammt ist.

Ich denke, es könnte auch anders sein. Aber hier? Mit IHM? Ich möchte wirklich wirklich glauben, dass es alles wieder so wird wie zu Beginn. Als es noch so war, wie es jetzt nicht mehr sein kann. Aber ich will die Zeit wieder zurück. Will die Zeit anhalten, sie zurückdrehn und alles noch mal erleben. Mit IHM. Aber das geht leider nicht. Und so sitz ich jetzt hier und weine und weiß genau, dass nichts mehr so ist wie zu Beginn und das es natürlich auch nicht mehr so werden kann.
Ich glaube soetwas nennt man Entwicklung. Aber heißt Entwicklung nicht immer auch Fortschritt? Und ist Fortschritt nicht etwas positives? Wieso tut es dann so weh? Wieso weiß ich mir dann nicht zu helfen? Wieso kommen dann Gedanken in meinen Kopf, die dort nicht hinein gehören?
Es tut so weh, so verdammt weh. Ich mag nicht mehr.

Verzweiflung. Angst. Überforderung.
Und das alles auf einmal.
Ich mag wieder 4 Jahre alt sein und wie immer mit meinem Dad die Wiese mähen und den Geruch frisch gemähten Grases um mich haben und Kind sein. Und glücklich sein. Frei sein von Verantwortung. Von Angst. Von Überforderung.

Ich mag nicht mehr!

24.5.07 22:22
 


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